Ja, ich habe mir das tatsächlich angetan. Nachdem ich in September 2006 ausführlich ein Post darüber geschrieben habe und sagte, dass ich den Film nicht anschauen werde, tja, ich habe es doch getan. Und es war gut so.
Der Film war interessant, da ich mehr über Truman Capote erfahren konnte. Und tatsächlich, der Mann war extrovertiert und karrieregeil. Er stand (laut Film) gerne im Mittelpunkt. Wollte gefeiert werden. Tja, die connections hatte er ja auch. Als berühmter Schriftsteller haben ihn ja alle die Füße geküsst. Fand ich gut, dass der K.B.I. Agent noch Abstand hielt und seine Notizen zum Mordfall nicht hergegeben hat.
Auch die Szenerie hatte ich mir genauso vorgestellt. Kansas… Felder.. weit und breit keine Menschenseele. Sogar die Schauspieler, die Perry Smith und Dick .. (weiß ich nicht mehr) darstellten. Genauso wurden sie beschrieben. Das muss ich Truman Capote lassen, diese Bilder hat er klar und präzise vermittelt. Doch die Gefühle waren heuchlersich. Natürlich nicht gegenüber Perry Smith. Er war ja sein “Seelenverwandter”. Das wurde im Film super deutlich gemacht. Truman Capote war fast bereit, zwei Mörder frei laufen zu lassen, so dass er weiterhin mit Perry zusammen sein konnte. Es lag nicht nur an sein Buch, weswegen er drei Jahre mit Perry und Dick verbrachte. Meines Erachtens war das nur eine Ausrede, die Truman gerne für sich persönlich benutzt hat.
Ich bleibe bei meiner Meinung. Das Buch widerspiegelt nur die echten Gefühle und sogar Besessenheit für den Mörder “Perry Smith”. Die Mordfälle sind nebensächlich.
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Author: Jessi
Published: April 4th, 2007
Category: Unterhalten werden
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