Heimweg auf Umwegen

Plattfuss in Amerika Heute verlassen wir das Land der Chandra Levys und der einarmigen kleinen Jungen und großen Banditen. Bereits vor 7 Uhr morgens finden wir uns am LAX Airport ein, um unseren Rückflug nicht zu verpassen. Zu unserer Verwunderung sollen wir diesmal sogar zwei mal zwischenlanden und zwar in Salt Lake City, welches ein Jahr später Austragungsort der Olympischen Winterspiele sein wird und New York, der Stadt die niemals schläft. Der Flug entpuppt sich als eine ziemliche Tortur, da wir zumindest am Salt Lake noch einen längeren Aufenthalt haben. Von New York gucken wir uns noch die Schlaflosigkeit ab, woraufhin wir schon schlappe 18 Stunden später wieder frisch und ausgeruht am Airport Frankfurt landen.

Daten, Fakten und Rekorde

Sancho (aka Nissan) Hinter uns liegen 15 Tage der Superlative. Wir haben ziemlich genau 3000 Landmeilen (ca. 5000 km) mit dem Auto zurückgelegt und dabei etwa 3000 Höhenmeter (absolut) überwunden. Wir mussten Temperaturen von 18 – 48 Grad Celsius ertragen und haben die größte Staumauer der USA, das höchste Gebäude westlich des Mississippi, die ältesten Bäume der USA, wenn nicht gar des Planeten, die größte Energieverschwendung und die schlechteste Luft der Welt gesehen/geatmet. Ein paar der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Amerikas, so z.B. die Golden Gate Bridge und der Grand Canyon gehörten ebenso zu unseren Reisezielen. Wir haben wahrscheinlich mehr als 50 verschiedene Fernsehsender gesehen und immerhin 5 verschiedene Bundesstaaten betreten (Californien, Nevada, Utah, Arizona & New York). Der nördlichste Punkt der Reise lag in Sacramento, der südlichste in Palm Springs, der westlichste irgendwo an der Küste zwischen Sebastopol und San Rafael und der östlichste in Page. Wir haben uns insgesamt in 9 verschiedenen Zeitzonen befunden und 4 davon tatsächlich zu Fuß betreten.

Fazit

Ihre Reisebegleiter: Georg Auch wenn es in diesem Bericht manchmal etwas negativ und kritisch zugeht, so kann man doch sagen, dass sich der Urlaub gelohnt hat. Viele kleine Anekdoten mussten leider dem Rotstift weichen, da man doch nicht vom Hundertste ins Tausendste gehen kann. Wenn es dann ab und zu doch passiert ist, dann hoffentlich zur Unterhaltung der Leserschaft. Würden wir diesen Urlaub noch mal machen? Jepp. Anstrengend war es trotzdem, so dass wir wohl niemals der jungen deutschen Familie nacheifern werden, die wir im Joshua Tree NP in ihrer zweiten von sechs Wochen Rundreise getroffen haben. Ihre ca. 9jährige Tochter hatte einen richtigen Spaß, als Mami und Papi sich in den Kopf gesetzt hatten, in der verwüsteten Einöde unter der knallen Mittagssonne zu einem Familien-Spaziergang aufzubrechen.

Newsflash

Ihre Reisebegleiter: Sören …und wo wir gerade von 9jährigen Kindern sprechen: Da war doch noch was! Auch heute kommt es immer wieder vor, dass Haie Menschen attackieren. In der Regel ist das auf die Unbekümmertheit der Menschen mit ihrem völlig abgelegten Gefahrsinn zurück zu führen. Wenn Ihnen also in Florida der Arm abgebissen wird, dann lassen sie beim nächsten Mal das Rumpsteak einfach an Land. Bleibt noch Frau Levy. Die ist mittlerweile wieder aufgetaucht, wenn auch ziemlich abgemagert und außerdem tot. Das war allerdings erst im Frühjahr 2002, 13 Monate nach ihrem spurlosen verschwinden. Bis zum heutigen Tag ist die Tat nicht aufgeklärt worden. Ihr Leichnam wurde erst ein Jahr später im Frühjahr 2003 beerdigt. Sehr verwunderlich, dass die Polizei meistens dann keine Täter ausmachen kann, wenn in irgendeiner Form Politik im Spiel ist. Und das Wetter? Ja, das hört auch heutzutage noch an der amerikanischen Staatsgrenze auf.

Über diesen Artikel

Author: Sören

Veröffentlicht: 25. Juli 2001

Kategorie: Urlauben

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