Sancho lebt!

Die Strassen von San Francisco Am Morgen sind wir nach dem Checkout aus dem Hotel positiv überrascht, als wir unseren Sancho unversehrt und an der selben Stelle an der wir ihn abgestellt hatten wieder aufinden. Wir starten unsere Tour Richtung Süden, die uns in den verbleibenden 3 Tagen wieder an den Ausgangspunkt unserer Reise, Los Angeles, bringen wird.

Wenn alte Muddis durchdrehen

Winchester Wahnsinn Kurz hinter Frisco besichtigen wir das Winchester Mistery House. Hierbei handelt es sich um einen riesigen, verworrenen, fast komplett aus Holz bestehenden Gebäudekomplex, in dem man vielerlei Absurditäten wie zum Beispiel zugemauerte Türen oder Treppen, die ins nichts führen, entdecken kann. Grund für diese eigenwillige Bauweise war, so die Überlieferung, der Aberglaube und die geistige Umnachtung der alten Witwe Winchester (die Frau des legendären Waffenbauers), der ein Wahrsager nach dem Tode ihres Mannes vorraussagte, dass sie so lange nicht sterben würde, solange an dem Haus gebaut würde. Vermutlich gehörte dieser Wahrsager in Wirklichkeit der Baubranche an… Die Führung durch das Gebäude sowie die Besichtigung des schönen Gartens war zwar etwas langwierig aber doch sehr interessant.

Globale Klimaveränderung

Nebel oder Smog? Das Klima erreicht südlich von San Francisco seinen vorläufigen Tiefpunkt. Die Außentemperatur fällt unter die psychologisch wichtige 20 Grad Marke und wir beginnen, es etwas frisch zu finden. Außerdem ist das Küstengebiet von dicken Wolken bedeckt, durch die wir auf der sehr kurvigen Route 1, die parallel zum Ufer in den steilen Küstenhängen verläuft, teilweise sogar hindurch fahren müssen. Zwischendurch halten wir immer mal wieder an, um die geniale Aussicht auf das Meer zu bestaunen und einige Male wagen wir sogar den Abstieg an diverse Sandstrände. Zum Baden ist es uns jedoch entschieden zu kalt.

Sorry, we’re closed

Das Riff der Haie Da wir heute wieder eine weite Strecke zurücklegen müssen ist es bereits später Nachmittag als wir Hearst Castle erreichen, einen Landsitz des schon lange verstorbenen Millionärs George Hearst. Dieser diente Orson Wells im Kinoklassiker Citizen Kane als lebendes Vorbild für den Charakter des Charles Foster Kane, was dieser zur damaligen Zeit nicht wirklich witzig fand. Der Landsitz ist für Touristen erschlossen – aber leider nicht für Touristen wie uns, die überall zu spät ankommen. So bleibt uns nur die Besichtigung des Souvenier Ladens am Fuss des Hügels auf dem in ca. 1 Kilometer Entfernung auch mal verschämt Dachspitzen des Anwesens durch die Bäume zu erkennen sind. Das ist nicht wirklich spannend und so starten wir bald wieder, um kurze Zeit später unser Tagesziel Santa Maria zu erreichen.

Über diesen Artikel

Author: Sören

Veröffentlicht: 22. Juli 2001

Kategorie: Urlauben

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