Streifschuss in Maine

Ein Friedhof - mal wieder Der Wendepunkt der Reise ist bereits überschritten. So langsam muss man mal an den Rückweg denken. Das Ziel ist Cleveland. Telefonisch habe ich mit meinen Bekannten Hartmut und Marlies bereits ausgemacht, dass ich übermorgen Abend in Cleveland eintreffen werde. Dieses Ziel bestimmt die nächsten Tage. Für heute plane ich noch etwas grosszügiger. Zuerst will ich noch ein Stück die Küste rauf, um dort ein Factory Outlet in Freeport/Maine zu besuchen.

Shop ’til you drop

Blick auf Boston Common Das ist ja einfach unglaublich! Wohnt in dieser Stadt auch noch jemand? Es scheint, als würde diese Stadt ausschließlich aus Factory Outlets bestehen. Ein Shopping-Paradies für alle, die sich nach Herzenslust gehen lassen wollen. Wenn man wollte könnte man hier sein komplettes Leben neu ausstatten. Ich versuche mich zu bremsen und kann mich nur mit einiger Mühe zurück halten. Vor allem der Timberland-Shop ist im Vergleich mit deutschen Preisen sagenhaft günstig.

White Mountains

Sand gefällig? Während der Vorbereitung dieser Reise in Deutschland hat mir Marcus auch empfohlen, unbedingt in die White Mountains zu fahren. Das ist ein National Forest, der grosse Teile von Nord-New Hampshire bedeckt. Im Winter wird hier sehr viel Ski gefahren. Im Herbst ist es aber noch ziemlich ruhig. Nur ein paar Touristen verirren sich hierher, um den Indian Summer zu bewundern, der während meiner Reise allerdings erst kurz bevor stand.

Mount Washington

Immer schön am Strand lang Die Nacht verbringe ich in einem sehr familiären Motel in Twin Mountains, nur ein paar Kilometer vom berühmten Mount Washington Hotel entfernt. Wer nicht weiß, wovon ich rede, sollte sich unbedingt den Film "The Shining" mit Jack Nicholson angucken. Genau DIESES Hotel! Die Frau an der Rezeption meines Motels war indianischer Herkunft. Da nicht sehr viel zu tun war, haben wir noch ein bischen geschnackt, so dass ich eine Menge über die Gegend erfahren konnte. Leider blieb mir keine Zeit, um noch einen der dort ausgewiesenen Wanderwege auszuprobieren. Das doch recht schwierige Gelände macht die kilometermäßig recht kurzen Trails fast ausschließlich zu Tageswanderungen.

Über diesen Artikel

Author: Sören

Veröffentlicht: 26. September 2000

Kategorie: Urlauben

Keine Kommentare